


Souvenir de Florence
für Streichsextett
Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840-1893)
© 2022 Frielinghaus Ensemble

Violincello
geboren 1992 und in Ulm aufgewachsen, erhielt seinen ersten Cellounterricht von Marianna Vodita und Stephanie De Secondi. 2013 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik in Detmold und absolvierte seinen Bachelor bei Alexander Gebert. Von 2018 bis 2022 studierte er bei Enrico Bronzi am Mozarteum Salzburg. Durch Meisterkurse von Wolfgang Boettcher, Marcio Carneiro, Hans-Erik Deckert, Maria de Macedo, Emil Rovner und Christoph Richter erhielt er weitere Impulse.
Als begeisterter Kammermusiker spielte Mathis Merkle zusammen mit dem Amaryllis Quartett und im Frielinghaus Ensemble, mit dem er unter anderem in der Elbphilharmonie auftrat und die CD »Souvenir de Florence« veröffentlichte. In verschiedenen Besetzungen konzertierte er bei zahlreichen Festivals und Konzerten in Deutschland und dem europäischen Ausland.
Mathis Merkle gehört zu den Preisträgern der Richard Ramsperger-Stiftung und wird von der Albert-Eckstein-Stiftung gefördert. In der Saison 2019/20 war er Akademist im Orchester der Badischen Staatskapelle Karlsruhe und danach gern gesehener Gast in Karlsruhe. Nach zwei Jahren bei der Philharmonie Südwestfalen trat er mit der Saison 2024/25 seine neue Stelle als Vorspieler beim Philharmonischen Orchester Regensburg an.
Violincello
geboren 1992 und in Ulm aufgewachsen, erhielt seinen ersten Cellounterricht von Marianna Vodita und Stephanie De Secondi. 2013 begann er sein Studium an der Hochschule für Musik in Detmold und absolvierte seinen Bachelor bei Alexander Gebert. Von 2018 bis 2022 studierte er bei Enrico Bronzi am Mozarteum Salzburg. Durch Meisterkurse von Wolfgang Boettcher, Marcio Carneiro, Hans-Erik Deckert, Maria de Macedo, Emil Rovner und Christoph Richter erhielt er weitere Impulse.
Als begeisterter Kammermusiker spielte Mathis Merkle zusammen mit dem Amaryllis Quartett und im Frielinghaus Ensemble, mit dem er unter anderem in der Elbphilharmonie auftrat und die CD »Souvenir de Florence« veröffentlichte. In verschiedenen Besetzungen konzertierte er bei zahlreichen Festivals und Konzerten in Deutschland und dem europäischen Ausland.
Mathis Merkle gehört zu den Preisträgern der Richard Ramsperger-Stiftung und wird von der Albert-Eckstein-Stiftung gefördert. In der Saison 2019/20 war er Akademist im Orchester der Badischen Staatskapelle Karlsruhe und danach gern gesehener Gast in Karlsruhe. Nach zwei Jahren bei der Philharmonie Südwestfalen trat er mit der Saison 2024/25 seine neue Stelle als Vorspieler beim Philharmonischen Orchester Regensburg an.
Violincello
geboren 1994, bekam seinen ersten Unterricht im Alter von sieben Jahren bei Gabriel Mesado. Nach einem Jungstudium bei Michael Sanderling an der HfMDK Frankfurt begann er seinen Bachelor an der HfM Luzern bei Guido Schiefen. Von 2014 an studierte er an der HfM Saar in der Klasse von Gustav Rivinius, wo er einen Master erhielt und das Studium mit dem solistischen Konzertexamen abschloss. Weitere
musikalische Einflüsse erhielt er von bedeutenden Musikern wie Eberhard Feltz, Danjulo Ishizaka, Helmut Lachenmann, Heime Müller, Heinrich Schiff und Wen-Sinn Yang.
Mit seinem Klaviertrio »Irida Trio« gewann er 2019 den 1. Preis beim Walter-Gieseking-Wettbewerb Saarbrücken und studierte anschließend in einem Kammermusik-Master-Studiengang bei Mitgliedern des Artemis Quartetts an der UdK Berlin. 2022 veröffentlichte das Trio mit einem Release Konzert in der Elbphilharmonie die CD »Phoenix« mit Werken von Kelly-Marie Murphy, Éric Tanguy und Mendelssohn bei KKE Records.
Zur Orchestermusik fand Oliver Léonard als Solocellist der Deutschen Streicherphilharmonie, der Jungen Deutschen Philharmonie und der Hamburger Camerata. Seit 2021 ist er in einer Festanstellung als stellvertretender Solocellist am Staatstheater Kassel engagiert. Seitdem gastiert er als Solocellist auch in vielen weiteren Orchestern Deutschlands.
Oliver Léonards musikalischer Werdegang wurde außerdem von zahlreichen Stipendien wie dem der Villa Musica, dem Bayreuth Stipendium des Richard Wagner Verbands
Saarbrücken, dem Stipendium Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, von Yehudi Menuhin Live Music Now e. V. des Saarlandes und vielen weiteren begleitet und gefördert.
Viola
in 1996 Florenz geboren, schloss 2015 sein Violinstudium an der Scuola di Musica di Fiesole und 2018 sein Bratschenstudium am Conservatorio »Bruno Maderna« in Cesena ab. Nachfolgend studierte er bei Alan Kovacs am Real Conservatorio Superior de Música de Madrid und bei Patrick Jüdt in Bern.
Pietro Montemagni besuchte Meisterkurse bei Erich Höbarth, Jean-Guihen Queyras, Eckart Runge, Rainer Schmidt, Gregor Sigl, Lars Anders Tomter, Pavel Vernikov und beim Cuarteto Casals. Er gewann den 2. Preis beim »Premio Nazionale delle Arti« (Genua) und den 1. Preis beim »Euterpe International Music Competition« (Rom).
Von 2018 bis 2022 war er Bratschist des Nerida Quartetts, mit dem er den »Boris-Pergamenschikow-Preis für Zeitgenössische Kammermusik« in Berlin (2019) und den 1. Preis beim Schweizer Kammermusikwettbewerb »Orpheus« gewann. Mit dem Ensemble trat er am Kammermusikfestival Adelboden, beim Musikfest Ernen, bei den Zunftkonzerten Zürich und beim Kammermusikfestival »klangundszene« Zürich (mit Übertragung auf SRF) auf. Außerdem war das Quartett Finalist beim Prix Credit Suisse »Jeunes Solistes« 2020 und Preisträger des Schenk Foundation Competition 2021.
Im Bereich der zeitgenössischen Musik spielte Pietro Montemagni mit dem Collegium Novum Zürich, Michael Wendeberg, Emilio Pomarico, Johannes Fischer (Festival Eigenzeit), Xavier Dayer (Lavaux Classic Festival), Ivan Fedele und Virgilio Sieni (Biennale di Venezia) zusammen. Außerdem tritt er regelmässig mit dem Orchestra della Toscana (Florenz), dem Kammerorchester arte frizzante (Bern) und dem Orchestra Leonore auf.
Violine
1998 in Heidelberg geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von vier Jahren bei seiner Mutter und studiert seit 2016 an der HMDK Stuttgart. Hier wurde er von Kolja Lessing und ab 2017 von Christine Busch unterrichtet und schloss 2024 seinen Master mit Auszeichnung ab. Aktuell setzt er sein Studium im Konzertexamen in der Klasse von Friederike Starkloff fort. Kammermusikalische Anregungen erhielt er von Mitgliedern zahlreicher berühmter Streichquartette (Armida Quartett, Aris Quartett, Hegel Quartett, Melos Quartett und Vogler Quartett).
Anton Tkacz spielte in der Orchesterakademie des SWR Symphonieorchesters Stuttgart und war zudem mit Zeitverträgen ebenfalls beim SWR und beim WDR Sinfonieorchester beschäftigt. Solistisch trat er mit Violinkonzerten von Vivaldi, Mozart, Beethoven, Mendelssohn, Sibelius und Paganini auf.
Anton Tkacz spielt ein feines italienisches Instrument von Vincenzo Sannino, gebaut um 1930.
Violoncello
Jakob Schall, geboren 1989, erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren an der Tübinger Musikschule bei Stefan Zarnescu und später bei Zoltán Paulich (Solocellist der Stuttgarter Staatsoper). Früh begeisterte er sich besonders für die Kammermusik und besuchte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Gerhard Schulz (Alban Berg Quartett), Heime Müller (Artemis Quarett) und dem Vogler Quartett.
Von 2009 bis 2014 studierte Jakob Schall an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg bei Bernhard Gmelin und absolvierte dort seinen Bachelor. Im Anschluss daran wurde er in die Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters aufgenommen und hatte so die Möglichkeit, mit namhaften Künstlern wie Lisa Batiashvili, Thomas Hengelbrock, Patricia Kopatchinskaja und Krzysztof Urbański zusammen zu arbeiten. Von 2016 an studierte er an der Musikhochschule Freiburg bei Jean-Guihen Queyras und schloss dort sein Studium mit dem Master ab. Wichtige Impulse bekam er auch von Sylvie Altenburger, Tristan Cornut, Olivier Marron und Jörg Scheele. Er war Stipendiat der Rudolf Eberle Stiftung, der Oscar und Vera Ritter-Stiftung, des Yehudi Menuhin Live Music Now Hamburg e.V. und der Christel-Guthörle-Stiftung.
Als freischaffender Musiker spielt Jakob Schall immer wieder in verschiedenen Klangkörpern wie dem Frielinghaus Ensemble, dem Ensemble Momentum oder dem
orchestra arte frizzante Konzerte in Deutschland und der Schweiz. Eine besondere und langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit seiner Schwester Eva Schall (Violine). Neben Festival Auftritten beim PODIUM Festival Esslingen und beim Beethovenfest Bonn veranstaltet er mit dem Ensemble auf der Suche seit 2020 eigene Konzerte und gründete das Festival Immenklang in Immenhausen bei Tübingen. Dabei werden Künstler aus unterschiedlichen Sparten zusammen gebracht, um gemeinsam an innovativen Formaten zu arbeiten.
Klavier
Zhora Sargsyan ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe. Dazu zählte 2019 die Auszeichnung mit dem 3. Preis beim renommierten Long-Thibaud-Crespin Wettbewerb. Dabei sorgte vor allem sein Auftritt mit Rachmaninovs erstem Klavierkonzert mit dem Orchestra National de France für großes Aufsehen. »Dieser Pianist kann sogar leere Säle elektrisieren« schrieb der »Tagesspiegel« zum Debüt von Zhora Sargsyan auf Deutschlandfunk Kultur.
Geboren 1994 in Jerewan/Armenien, studierte er zunächst am Konservatorium »Imeni Komitasa« seiner Heimatstadt bei Prof. Vagharshak Harutyunyan, bevor er 2015 zu Klaus Hellwig an die UdK Berlin wechselte. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er außerdem durch die langjährige Zusammenarbeit mit Natalia Prischepenko (Artemis Quartett) und in Meisterkursen bei Dmitry Bashkirov, Paul Lewis, Eldar Nebolsin und Hortense Cartier-Bresson.
Sein umfangreiches Repertoire reicht von Werken des Barock bis hin zur klassischen Moderne, wobei im Moment besonders Werke von Beethoven, Brahms, Rachmaninov und Boulez im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen. Zhora Sargsyan trat bei zahlreichen Solo- und Kammermusikkonzerten u.a. im Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus Berlin, im Prinzregententheater München, im Auditorium de Radio France, im Salle Cortot Paris, in St. John’s Smith London und in der Yeolmae Hall in Yeosu/Südkorea auf. Außerdem spielte er bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Young Euro Classic Berlin, beim Festival Deutschlandsberg/Österreich, beim Late Summer Festival Hvide Sande/Dänemark und beim Festival Amici de Paganini Genua/Italien.
Neben dem Konzertieren nimmt das Unterrichten auch einen wichtigen Platz in Zhora Sargsyans Schaffen ein. Beim Harleshäuser Musikfest in Kassel gibt er regemäßig Meisterkurse und ist Mitglied des Projekts »Kammerton«, das die Laufbahn vieler junger Musikerinnen und Musiker in Armenien und Georgien unterstützt.
Viola
Der französisch-niederländische Bratschist Sào Soulez Larivière hat sich eine rasch entwickelnde Karriere als vielseitiger Musiker aufgebaut. Mit seinem Spiel und seiner originellen Programmgestaltung zieht er das Publikum in seinen Bann und bemüht sich, die Zugänglichkeit und Wahrnehmung klassischer Musik in unserer modernen Welt zu erweitern. Eine Reihe jüngerer Wettbewerbserfolge haben seine internationale Karriere beflügelt. So gewann er den 1. Preis beim Prague Spring International Competition sowie weitere Preise bei den internationalen Wettbewerben Cecil Aronowitz (Birmingham), Johannes Brahms (Pörtschach/Österreich), Oskar Nedbal (Prag), Max Rostal (Berlin) und 2022 in Tokio.
Geboren 1998 in Paris, begann Sào Soulez Larivière zunächst Geige zu spielen. In jungen Jahren erhielt er ein Stipendium für ein Studium bei Natasha Boyarsky an der Yehudi Menuhin School in England. Nachdem er die Bratsche in der Kammer- und Orchestermusik entdeckt hatte, beschloss er gegen Ende seiner Schulzeit, seine Zeit voll und ganz der Bratsche zu widmen. Seine Liebe zur Musik teilt er auch mit seiner Schwester, der Geigerin Cosima Soulez Larivière, mit der er häufig zusammen Konzerte gibt. Als Fürsprecher der Erweiterung des Bratschenrepertoires arrangiert er gern Werke für sein Instrument und engagiert sich zudem für zeitgenössische Musik. Die Zusammenarbeit mit renommierten Komponisten hat ihm zahlreiche Gelegenheiten geboten, tiefer in die kreative Seite der Musik einzutauchen.
Sào Soulez Larivière lebt derzeit in Berlin, wo er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Tabea Zimmermann einen Bachelor of Music erwarb. Im Moment absolviert er das Professional Studies-Programm der Kronberg Academy, wo er auch einen Master erlangte. Dort wird sein Studium durch die Leber-Patronage finanziert. Zusätzlich wurde seine musikalische Entwicklung durch die Zusammenarbeit mit Künstlern wie Boris Garlitsky, Nobuko Imai, Steven Isserlis, Jean Sulem und Antoine Tamestit bereichert.
Das Unterrichten ist zu einer großen Leidenschaft in seinem künstlerischen Leben geworden und wird mit der Berufung zum Professor für Bratsche an der Universität Mozarteum Salzburg ab Herbst 2023 einen wichtigen Stellenwert einnehmen.
Sào Soulez Larivière war Stipendiat des Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V. und wurde von der Studienstiftung des Deutschen Volkes und der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz gefördert. 2019 wurde er mit dem Ritter Preis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung ausgezeichnet. 2020 erhielt er den Fanny Mendelssohn Förderpreis, wodurch er sein Debütalbum »Impression« im Jahr 2021 veröffentlichen konnte. Zuletzt wurde ihm 2023 der International Classical Music Awards (ICMA) »Young Artist of the Year« verliehen. Für die Saison 2024/25 wurde er von der European Concert Hall Organisation (ECHO) als Rising Star nominiert und wird damit in den bedeutendsten Konzertsälen Europas auftreten.
Sào Soulez Larivière spielt eine Bratsche von Fréderic Chaudière, gefertigt 2013 in Montpellier.
Violine
geboren 1978 in Hamburg, studierte Violine bei Winfried Rüssmann (Hamburg), Igor Ozim (Bern) und Thomas Brandis (Lübeck) sowie Kammermusik bei Walter Levin (Basel) und Günter Pichler (Köln/Madrid). Als Primarius des Amaryllis Quartetts gewann er zahlreiche Wettbewerbe und Preise. Das Quartett hatte seinen internationalen Durchbruch mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciani 2011 in Reggio Emilia und vier Wochen später mit dem 1. Preis und dem Grand Prize beim 6th Melbourne International Chamber Music Competition. Das Streichquartett spielt weltweit auf Festivals und in renommierten Konzerthäusern (Alte Oper Frankfurt, Tonhalle Zürich, Muziekgebow Amsterdam, Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Teatro della Pergola Firenze, Gran Teatro La Fenice di Venezia, Dai-ichi Seimei Hall Tokio). Unter dem Motto »amaryllis 3×3« gestaltet es einen eigenen Zyklus in der Laeiszhalle Hamburg, in Lübeck und im Sendesaal Bremen. 2012 erhielt es für seine CD »White« mit Streichquartetten von Haydn und Webern einen ECHO Klassik.
Für den musikalischen Nachwuchs setzt sich Gustav Frielinghaus in Meisterkursen, Schülerkonzerten und als Juror ein. Mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn ist Gustav Frielinghaus als Gastkonzertmeister seit 2016 künstlerisch verbunden. Von 2015 bis 2018 leitete er für vier Saisons organisatorisch und künstlerisch die Hamburger Camerata, etablierte in dieser Zeit zahlreiche neue Konzertformate und debütierte im Dezember 2018 im großen Saal der Elbphilharmonie.